Lebenslauf

Kiron Atom Tellian wurde 2002 in Wien, Österreich geboren und begann mit fünf Jahren Klavier zu spielen. Kiron absolvierte den Hochbegabtenkurs an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (MDW) bei Prof. Alma Sauer von 2010 bis 2018. Seit 2018 studiert er im Vorbereitungslehrgang Klavier bei Prof. Vladimir Kharin.

Nach seinem Debut mit Orchester mit neun Jahren gewann Kiron zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben für Klavier, Kammermusik und Komposition in Österreich, Frankreich, Deutschland, Luxembourg, den Niederlanden, Italien, der Slovakei, Russland, England, den USA und Japan. Er konzertiert in vielen großen Konzertsälen.

Besonders hervorzuheben sind der erste Preis und Haydn Preis beim 17. Internationalen Klavierwettbewerb Ettlingen in Deutschland, der Grand Prize und Sonderpreise bei der X. Savshinsky International Music Competition in Sankt Petersburg, Russland, und drei erste Preise in drei Kategorien bei der Fifth Rosalyn Tureck International Bach Competition in New York City, USA.

Kiron ist auch als Komponist tätig und wurde als solcher beim Wettbewerb „Jugend Komponiert“ mehrmals preisgekrönt. Seine aufgeführten Werke umfassen verschiedenste Besetzungen, von Werken für Solo Klavier, bis zu Werken für Simphonieorchester.

Als ein leidenschaftlicher Kammermusiker spielt Kiron unter anderen mit Julia Hagen, Benjamin Schmid, Emmanuel Tjeknavorian und Dominik Wagner. Ein besonderer Höhepunkt der vergangenen Spielzeit war sein Auftritt mit Chen Reiss und der Jungen Philharmonie Wien und ein Kammermusikabend im Wiener Musikverein mit Julia Hagen, Ursula Langmayr, Benjamin Schmid und Dominik Wagner. Weiters konzertierte er gemeinsam mit Emmanuel Tjeknavorian in der Shoe Factory in Zypern und bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern mit einer Live-Übertragung im Norddeutschen Rundfunk.

 

Presse

  • »Am schwarzen Steinway-Flügel sitzt der Pianist Kiron Tellian. An der Geige: Emmanuel Tjeknavorian.[…] Und obwohl der 19-jährige Kiron Tellian für dieses Konzert kurzfristig eingesprungen ist, wirken sie auf der Bühne, als hätten sie eine jahrzehntelange gemeinsame Bühnenerfahrung.[…] Verabschiedet haben die beiden sich mit dem Rondo Brillant von Franz Schubert. Teuflisch, virtuos und einfach: brillant. « (NDR Kultur, 27.11.2021)
  • »[...] gingen in der Kategorie A Maria Eydman und in der Kategorie B Kiron Atom Tellian als Erstplatzierte hervor. Beide waren nun in einem Preisträgerkonzert im Asamsaal des Ettlinger Schlosses zu hören - und die Bravour und frühe Reife ihrer Klavierkunst macht sprachlos. Virtuose Spitzenwerke wie Ravels "La Valse" oder gar sein "Gaspard" waren einst nur vereinzelten Virtuosen vorbehalten. Hier ist eine unerhörte Beschleunigung in der pianistischen Entwicklung erkennbar, die beide Preisträger sourverän, stilsicher und manuell überragend ausgestattet repräsentieren. Ob Eydmann in Beethovens c-Moll-Variationen [...] oder ob Tellian mit einer überzeugenden Darstellung von Ravels "Gaspard de la nuit" - wohl einem der schwersten Klavierwerke überhaupt - oder mit seiner von einem mitreißenden Brio durchglühten h-Moll-Sonate Chopins - beiden kann man nur gebannt lauschen und ihre Zukunft mit den besten Wünschen begleiten.« (Badische Neueste Nachrichten, Karlsruhe 15. Okt. 2021)
  • »Wenn man den Namen Emmanuel Tjeknavorian (Violine) sagt, sollte man auch Jeremias Fliedl(Cello) und Kiron Atom Tellian (Klavier) nennen, denn sie stehen in der Ausführung der ihnen gestellten Aufgabe nicht nach. [...] Krönender Abschluss: Tschaikowskis „À la mémoire d’un grand artiste“. Einem Pezzo elegiaco folgten ein Moderato assai und ein Allegro giusto. Was für eines! Der Beifall wollte nicht enden. Auf die Zugabe wurde verzichtet, zu groß war die Ergriffenheit im Publikum.« (Kronen Zeitung, 10. Aug. 2021)
  • »His Gigue … a delight in its extremely fast and even execution, without losing the slightest detail.« (New York Concert Review, Oct. 12, 2017)
  • »Kiron Atom Tellian, der den atemberaubenden Schlusspunkt des offiziellen Veranstaltungsteils setzt: mit einer fulminanten Darbietung von Kopfsatz und Finale aus Chopins h-Moll-Klaviersonate. Wunderbar weiß er dabei die unterschiedlichen Facetten der Komposition geschmeidig ineinander übergehen zu lassen, Virtuosität mit Empfindsamkeit zu verbinden, wuchtige Dramatik und seelenvollen Gesang.« (Mittelbayrische Zeitung, 9. Mai 2019)
  • »… mit vielen Wassern klangsinnlichen Komponierens gewaschen.« (Salzburger Nachrichten, 6. Juni 2016)