Biographie

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NDR Kultur

» Teuflisch, virtuos und einfach: brillant. «

November 2021

 

Kiron Atom Tellian konzertiert regelmäßig mit einigen der größten Künstler weltweit. Geboren 2002 in Wien, begann er mit fünf Jahren Klavier zu spielen. Mit nur sieben Jahren wurde er an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien (MDW) aufgenommen, an der er den Hochbegabtenkurs bei Prof. Alma Sauer absolvierte. Zwischen 2018 und 2022 studierte er im Vorbereitungslehrgang Klavier bei Prof. Vladimir Kharin.

Nach seinem Debut mit Orchester mit neun Jahren gewann Tellian zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben für Klavier, Kammermusik und Komposition in Österreich, Frankreich, Deutschland, Luxembourg, den Niederlanden, Italien, der Slowakei, Russland, England, den USA und Japan.

Besonders hervorzuheben sind der erste Preis und Haydn Preis beim renommierten 17. Internationalen Klavierwettbewerb Ettlingen in Deutschland, der Grand Prize und Sonderpreise bei der X. Savshinsky International Music Competition in Sankt Petersburg, Russland, und drei erste Preise in drei Kategorien bei der Fifth Rosalyn Tureck International Bach Competition in New York City, USA.

 

Badische Neueste Nachrichten

» Die Bravur und Reife seines Spielens macht sprachlos «

Oktober 2021

 

Tellian wird im Herbst sein Bachelor Studium an der Juilliard School in New York City, USA, mit Maestro Sergei Babayan beginnen. Er ist stolzer Empfänger einer Kovner Fellowship, die, unter anderem, die gesamten Kosten des Studiums abdeckt.

Tellian ist auch als Komponist tätig und wurde als solcher beim Wettbewerb „Jugend Komponiert“ mehrmals preisgekrönt. Seine aufgeführten Werke umfassen verschiedenste Besetzungen, von Werken für Solo Klavier, bis zu Werken für Symphonieorchester.

Als leidenschaftlicher Kammermusiker spielt Tellian unter anderen mit Benjamin Schmid, Emmanuel Tjeknavorian und Dominik Wagner. Ein besonderer Höhepunkt der vergangenen Spielzeit war sein Auftritt mit Chen Reiss und der Jungen Philharmonie Wien und ein Kammermusikabend im Wiener Musikverein mit Julia Hagen, Ursula Langmayr, Benjamin Schmid und Dominik Wagner.

Tellian konzertierte bereits viele Male gemeinsam mit dem Dirigenten und Violinisten Emmanuel Tjeknavorian, etwa mit einem Duo-Abend in der Shoe Factory in Zypern, einem Konzert mit live Übertragung im NDR (Norddeutschen Rundfunk) im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern in Deutschland und beim Viotti-Festival in Italien. Ein Höhepunkt der nächsten Saison ist sein Debut in der Carnegie Hall gemeinsam mit Dominik Wagner.

Presse

Presse

 

» Tellians Finger waren dennoch in pausenlos schnellem Einsatz gefordert, um schwebend leichte Walzereleganz, aber ebenso die sehr weit ausholenden, emphatischen Schwünge und die explosiven, geradezu wie trotzig und aufgebracht anmutenden Ausbrüche in effektvoller Bildhaftigkeit brillant nachzuvollziehen. […] Eine ausgezeichnete Möglichkeit für Tellian, um in perlend fließenden, mitunter schattenfarbigen Partien in feinfühliger Verträumtheit zu schwelgen. Und schließlich unvermittelt in ein aufgeregt dramatisches Tempo zu wechseln, dabei nicht etwa nur ungestüm voranstürmend, sondern stets wohlüberlegt und prägnant phrasierend. […] Glanzstück des Abends war Franz Schuberts „Wanderer-Fantasie“: Mit einem eingängigen Thema, das kompositorisch wie auch in Tellians virtuoser Ausführung in beeindruckender Varianz durchdekliniert wurde, um dann in einem überwältigenden, vom Publikum mit tosendem Beifall bedachten Fortissimo-Finale zu kumulieren. «

Gerd Klingeberg — Weser Kurier

März 2022

 

» Am schwarzen Steinway-Flügel sitzt der Pianist Kiron Tellian. An der Geige: Emmanuel Tjeknavorian.[…] Und obwohl der 19-jährige Kiron Tellian für dieses Konzert kurzfristig eingesprungen ist, wirken sie auf der Bühne, als hätten sie eine jahrzehntelange gemeinsame Bühnenerfahrung.[…] Verabschiedet haben die beiden sich mit dem Rondo Brillant von Franz Schubert. Teuflisch, virtuos und einfach: brillant. «

NDR Kultur

November 2021

 

» [...] gingen in der Kategorie A Maria Eydman und in der Kategorie B Kiron Atom Tellian als Erstplatzierte hervor. Beide waren nun in einem Preisträgerkonzert im Asamsaal des Ettlinger Schlosses zu hören - und die Bravour und frühe Reife ihrer Klavierkunst macht sprachlos. Virtuose Spitzenwerke wie Ravels "La Valse" oder gar sein "Gaspard" waren einst nur vereinzelten Virtuosen vorbehalten. Hier ist eine unerhörte Beschleunigung in der pianistischen Entwicklung erkennbar, die beide Preisträger souverän, stilsicher und manuell überragend ausgestattet repräsentieren. Ob Eydman in Beethovens c-Moll-Variationen [...] oder ob Tellian mit einer überzeugenden Darstellung von Ravels "Gaspard de la nuit" - wohl einem der schwersten Klavierwerke überhaupt - oder mit seiner von einem mitreißenden Brio durchglühten h-Moll-Sonate Chopins - beiden kann man nur gebannt lauschen und ihre Zukunft mit den besten Wünschen begleiten. «

Badische Neueste Nachrichten

Oktober 2021

 

» Wenn man den Namen Emmanuel Tjeknavorian (Violine) sagt, sollte man auch Jeremias Fliedl (Cello) und Kiron Atom Tellian (Klavier) nennen, denn sie stehen in der Ausführung der ihnen gestellten Aufgabe nicht nach. [...] Krönender Abschluss: Tschaikowskis „À la mémoire d’un grand artiste“. Einem Pezzo elegiaco folgten ein Moderato assai und ein Allegro giusto. Was für eines! Der Beifall wollte nicht enden. Auf die Zugabe wurde verzichtet, zu groß war die Ergriffenheit im Publikum. «

Kronen Zeitung

August 2021

 

» Bei den größeren Werken von Bach hörten wir Auszüge aus der Französischen Suite in G-Dur, BWV 861, gespielt von Kiron Atom Tellian, ein 14-jähriger Pianist aus Wien, Österreich (ausgezeichnet in zwei weiteren Kategorien). Als Student bei Alma Sauer im Hochbegabtenkurs der Universität für Musik und Darstellende Kunst, verbindet er sein Klavierspiel mit Komposition, was vermutlich der Grund für die durchdachte Tiefgründigkeit in seinem Spiel ist. Er war einer der interessantesten Musiker des gesamten Tages, mit einem individuellen Stil, welcher an frühe Bach Interpretationen von Ivo Pogorelich erinnerte. Seine Allemande, Courante und Sarabande hatten eine fast romantische Ausdrucksstärke (die oft mit dem Spiel von Rosalyn Tureck verbunden wird) und er spielte mit ehrlicher und texttreuer Agogik - manchmal verschwindender Dynamik bei Höhepunkten oder gar mit versetzten Händen bei prägnanten Harmoniewechseln oder Trillern. Seine Gigue im Gegensatz dazu war rhythmisch eher klar definiert, aber entzückend in ihrer begeisternd schnellen und gleichmäßigen Ausführung - ohne das kleinste Detail zu verlieren. Man freut sich schon, diesen jungen Mann wieder zu hören. «

New York Concert Review

Oktober 2017

 

» Kiron Atom Tellian, der den atemberaubenden Schlusspunkt des offiziellen Veranstaltungsteils setzt: mit einer fulminanten Darbietung von Kopfsatz und Finale aus Chopins h-Moll-Klaviersonate. Wunderbar weiß er dabei die unterschiedlichen Facetten der Komposition geschmeidig ineinander übergehen zu lassen, Virtuosität mit Empfindsamkeit zu verbinden, wuchtige Dramatik und seelenvollen Gesang. «

Mittelbayrische Zeitung

Mai 2019

 

» […] mit vielen Wassern klangsinnlichen Komponierens gewaschen. «

Salzburger Nachrichten

Juni 2016

 

 » Kiron Atom Tellian gehört zu den ganz großen Talenten Österreichs was das Klavierspielen angeht. «

Oberösterreichische Nachrichten

 Mai 2017